Planwirtschaftsdebatte

Simulation einer sozialistischen Arbeitszeitökonomie

Am 29. August um 17:00 Uhr UTC wird die Boston College Labor-Time Economy Working Group (BC-LTEWG) ein agentenbasiertes Computermodell zur Simulation einer sozialistischen Arbeitszeitökonomie vorstellen. Ihr Projekt verbindet Ideen aus den 1930 veröffentlichten „Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung“ der Gruppe Internationaler Kommunisten, der klassischen linearen Produktionstheorie und der modernen Kybernetik, um ein pragmatisches Modell eines […]

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Vermittlungslosigkeit als Vermittlung?

Stefan Meretz hat kürzlich einen Essay veröffentlicht, in dem er auf eine Kritik von Hermann Lueer1 an seinem gemeinsam mit Simon Sutterlütti verfassten Buch „Kapitalismus aufheben“ reagiert und dabei noch einmal eine grundsätzliche Kritik an der Notwendigkeit einer allgemeinen ökonomischen Maßeinheit („unit of account“) formuliert.2 Da es hier in letzter Instanz nur um die Arbeitszeit

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Summer Picks ‘26

Wir informieren über ausgewählte Termine und Veranstaltungen für die kommenden Wochen. Weitere Details folgen in Kürze. Filmreihe zum spanischen Bürgerkrieg Der Juli steht im BrotfabrikKINO ganz im Zeichen einer Filmreihe zum 90. Jahrestags des Bürgerkriegs und der Revolution in Spanien. 3 Wochen, 23 Filme, 10 Sonderveranstaltungen, plus einer Ausstellung: https://brotfabrik-berlin.de/wp-content/uploads/2026/06/Filmreihe_A-las-Barricadas-Spanische-Revolution_web.pdf Vorstellung eines Simulationsprojekts (Englisch) Im

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Arbeiter*in am Fließband legt Herz in Paket

Debatte: Arbeitszeitrechnung im Hier und Jetzt?

Vor kurzem haben wir einen längeren Artikel über „Syndikalismus und Arbeitszeitrechnung“ veröffentlicht. Dieser wurde von Aníbal, einem rätekommunistischen Autor, scharf kritisiert (auf Englisch und Spanisch). Unser Ansatz sei reformistisch: „IDA vertritt Positionen, die dem Kommunismus entgegenstehen, insbesondere zwei seiner feinsten Ausdrucksformen: der KAPD und der GIK, den Rätekommunisten.“ Diese Kritik von Aníbal an uns ist

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Ein Buch von Johannna Schellhagen und eine IDA Tasche.

Fördermitgliedschaft

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei unseren Fördermitgliedern bedanken. Durch ihre Spenden wird es möglich, weitgehend unabhängig politisch zu wirken, die Arbeitszeitrechnung zu erforschen und in die Öffentlichkeit zu tragen. Wer eine Fördermitgliedschaft mit einem selbstgewählten Betrag abschließt, erhält als kleines Dankeschön die kürzlich veröffentlichte Streitschrift „Wie wir uns eine Zukunft auf diesem

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Syndikalismus und Arbeitszeitrechnung

Die spanische Gewerkschaft CNT hat uns eingeladen, einen Beitrag über die Arbeitszeitrechnung für ihre theoretische Zeitschrift „estudios“ zu schreiben. Die neue Ausgabe ist gerade herausgekommen und behandelt in drei Bänden die Themen revolutionärer Syndikalismus, Ökologie und wirtschaftliche Planung. Sie kann HIER bestellt werden. Wir teilen hiermit unseren Beitrag, in dem wir auf das Verhältnis von

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Debatte zur Übergangsgesellschaft

Es läuft aktuell eine Debatte zur Übergangsgesellschaft zum Kommunismus und zur Rolle der Arbeitszeitrechnung darin. Angestoßen wurde sie durch einen IDA-Vortrag auf einem antikapitalistischen Sommercamp im vergangenen Jahr. Daraufhin hatten wir einen schriftlichen Austausch mit der Gruppe „International Perspective“, der HIER (Englisch) nachgelesen werden kann. In die Debatte hat sich inzwischen auch Fredo Corvo eingeklinkt,

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Private Reproduktionsarbeit ist gesellschaftliche Arbeit!

Private Reproduktionsarbeit ist gesellschaftliche Arbeit! Oder: Was nützt ein Kommunismus ohne öffentlichen Sektor? Vor rund acht Wochen veröffentlichte Hermann Lueer eine Kritik an unserem Text über die Vergesellschaftung privater Reproduktionsarbeit1 mit dem Titel „Gesellschaftliche versus Private Reproduktionsarbeit“2, in dem uns – wie im Untertitel pointiert platziert – unterstellt wird, wir würden die marxistische Arbeitszeitrechnung ad

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Kritik des Commonismus

Simon Sutterlütti und Stefan Meretz entwerfen in „Kapitalismus aufheben“ (2018) den Commonismus als postkapitalistische Gesellschaft, in der Commons Produktion und Verteilung tragen, Arbeit freiwillig organisiert ist und Produktionsmittel vergesellschaftet sind. Hermann Lueer zeigt in seiner Rezension die Stärken des Buchs auf und legt zugleich die theoretischen Grenzen des commonistischen Projekts offen. Die Argumentation seiner pointierten

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Neue Übersetzungen

Wir haben einige unserer Texte ins Englische und Spanische übersetzt, darunter den Beitrag von Felix Klopotek „Zukunftsstaat, Sozialisierung, Arbeitszeitrechnung.“, einen Reisebericht über Zeitbanken in Spanien sowie verschiedene Beiträge zur neuen Planwirtschaftsdebatte. In unserer aktualisierten Publikationsliste könnt ihr alle Beiträge der letzten fünf Jahre durchstöbern; insgesamt sind darin Veröffentlichungen in acht verschiedenen Sprachen vertreten, die meisten

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