Vortrag bei der Linken Tempelhof-Schöneberg

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Am Donnerstag, den 22. Oktober, sind wir zu Gast bei der Linken Tempelhof-Schöneberg und laden zu Vortrag und Diskussion ein:

Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung – Einführung in die Arbeitszeitrechnung als Grundlage wirtschaftlicher Selbstverwaltung

Aktuell ist innerhalb der politischen Linken das Thema der Vergesellschaftung in aller Munde. Doch was bedeutet Vergesellschaftung? Was unterscheidet sie beispielsweise von der Verstaatlichung? Wie wirtschaften vergesellschaftete Betriebe? Spielt Geld dabei weiterhin eine Rolle? All diese Fragen werden gerade breit diskutiert.

Wir möchten ein Konzept vorstellen und diskutieren, das vor knapp hundert Jahren von der „Gruppe internationaler Kommunisten“ (GIK) in Anknüpfung an die Erfahrungen der Rätebewegung nach dem 1. Weltkrieg und in Abgrenzung zum sowjetischen Staatssozialismus entwickelt wurde. Im Zentrum steht die Frage, wie eine bedürfnisorientierte Wirtschaft errichtet werden kann, ohne neue Formen der Entfremdung und Ausbeutung herzustellen – die also voll und ganz selbstorganisiert ist.

Der Vortrag führt in den historischen Kontext der GIK ein und stellt das Konzept der Arbeitszeitrechnung vor, das innerhalb ihrer Theorie eine tragende Rolle spielt. Im Anschluss sollen Perspektiven auf heute gemeinsam diskutiert werden.

Eine Kooperation von Die Linke Tempelhof-Schöneberg mit der Initiative Demokratische Arbeitszeitrechnung (IDA).

Donnerstag, 22.10.2026, 18.00 Uhr
Feurigstraße 68, 10827 Berlin